Die Zukunft synthetischer Kraftstoffe gestalten
Projektüberblick
German eFuel One: Geplante Methanol-to-Gasoline-Anlage in Steyerberg
Das Projekt nutzt die CAC METHAFUEL®-Technologie der CAC ENGINEERING GMBH, die gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg entwickelt wurde.
Projekt-Steckbrief
Abnehmer
GEF1 steht mit Unternehmen aus der Automobil- und Kraftstoffbranche im Austausch über die künftige Abnahme. Die Umsetzung richtet sich nach den jeweiligen Vereinbarungen und der Produktionsverfügbarkeit.
Geplante Anlagenkapazität
Auslegung für rund 57.000 t synthetischen Ottokraftstoff pro Jahr. Ziel: Erfüllung der DIN EN 228.
Geplante Jahresproduktion
Rund 75 Mio. Liter synthetisches Benzin pro Jahr, ausgelegt auf die Anforderungen der DIN EN 228 (ROZ 95, E10).
Inbetriebnahme
Geplant für das Jahr 2029
Standort
Steyerberg, Niedersachsen – Optimal angebunden an die Versorgungsnetze für Strom und Gas sowie an das bestehende Gleis- und Straßennetz.
Technologie
Bewährte CAC METHAFUEL®-Technologie, die bereits in einer Großversuchsanlage erfolgreich eingesetzt wurde
Geplante Energieversorgung
Durch eine umfassende Wärmeintegration und die energetische Nutzung von Prozess- und Nebenproduktströmen ist die Anlage darauf ausgelegt, die für den stationären Betrieb erforderliche Wärme und elektrische Energie weitgehend selbst zu erzeugen. Für darüber hinausgehende Strombedarfe werden Versorgungskonzepte auf Basis von Wind- und Solarenergie geprüft.
Unsere Vision
Synthetische Kraftstoffe
Synthetischer Kraftstoff für bestehende Anwendungen
Industrielle Projektentwicklung in Steyerberg
Technologie & Produktion

CAC METHAFUEL®: Methanol-to-Gasoline-Technologie
Beim MtG-Verfahren wird Methanol durch katalytische Konversion in synthetischen Ottokraftstoff umgewandelt. Nach der anschließenden Produktaufbereitung soll ein Ottokraftstoff entstehen, der die Anforderungen der europäischen Kraftstoffnorm DIN EN 228 erfüllt.

Integriertes Energiekonzept
Durch Wärmeintegration und die energetische Nutzung von Prozess- und Nebenproduktströmen ist die Anlage darauf ausgelegt, ihren Wärme- und Strombedarf im stationären Betrieb weitgehend selbst zu decken. Für darüber hinausgehende Strombedarfe werden Versorgungskonzepte auf Basis von Wind- und Solarenergie geprüft. Die konkreten Liefer- und Nachweismodelle werden im Zuge der weiteren Projektentwicklung festgelegt.

Geplante Kapazität und Treibhausgasbilanz
Die geplante Anlage ist für rund 57.000 t bzw. 75 Mio. Liter 95 E10 pro Jahr ausgelegt. Für die THG-Bilanz sind u. a. Methanolherkunft, Energieversorgung und weitere Lieferkettenschritte maßgeblich; diese Parameter werden vor dem kommerziellen Betrieb festgelegt und dokumentiert.

Anforderungen an Kraftstoffqualität und Stabilität
Für das künftige GEF1-Produkt werden definierte Anforderungen an Kraftstoffqualität, Lagerstabilität, Oxidationsbeständigkeit und Zusammensetzung festgelegt. Produkteigenschaften werden für tatsächlich produzierte Chargen geprüft und dokumentiert.

Bezugsoptionen für eMethanol und biogenes Methanol
Für die geplante Anlage werden Bezugsoptionen für eMethanol und biogenes Methanol betrachtet. Herkunft, Zertifizierung, Mengen und THG-Intensität der jeweiligen Lieferungen werden dokumentiert; die Rohstoffstrategie kann so an Verfügbarkeit, Regulierung und Kundenanforderungen angepasst werden.

Standortinfrastruktur in Steyerberg
Der Standort Steyerberg bietet wesentliche infrastrukturelle Voraussetzungen: Energie- und Versorgungsnetze sowie Straßen- und Gleisinfrastruktur. OXXYNOVA stellt am Standort Infrastruktur u. a. für Strom, Wasser und Methanol bereit.
Partner & Konsortium
Als Eigenkapital-Investor unterstützt die eFuel Steyerberg GmbH das Projekt finanziell und organisatorisch und begleitet die Entwicklung künftiger Abnahmebeziehungen.
OXXYNOVA ist Standortbetreiber und stellt Infrastruktur u. a. für Strom, Wasser und Methanol bereit. Der Standort verfügt über Anbindungen an Energie- und Versorgungsnetze sowie Straßen- und Gleisinfrastruktur.
Die CAC ENGINEERING GMBH fungiert als Technologiegeber und EPC-Auftragnehmer (Engineering, Procurement, Construction). Sie ist für die Bereitstellung der CAC METHAFUEL®-Technologie verantwortlich, einer bewährten Methode zur Produktion von synthetischen Kraftstoffen, die bereits in Großanlagen demonstriert wurde.
Zur Homepage
Für die künftige Versorgung mit biogenem Methanol und eMethanol liegen Absichtserklärungen und Term Sheets vor. Die konkreten Lieferungen hängen von endgültigen Verträgen und verfügbaren Produktionsmengen ab.
GEF1 arbeitet mit Unternehmen an der künftigen Abnahme synthetischer Kraftstoffe. Je nach Partnerschaft bestehen Absichtserklärungen, Rahmenvereinbarungen oder vertragliche Vereinbarungen. Die konkrete Umsetzung richtet sich nach deren Bedingungen und der Produktionsverfügbarkeit.
Das Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg betreibt in Freiberg eine Demonstrationsanlage zur Herstellung von synthetischem Benzin aus Methanol. Gemeinsam mit dem Technologiepartner CAC Engineering wird die MtG-Technologie dort unter praxisnahen Bedingungen demonstriert und weiterentwickelt. Die dabei gewonnenen Betriebs- und Forschungserfahrungen bilden eine wichtige technologische Grundlage für die weitere industrielle Skalierung.
Investitionsmöglichkeiten
Beteiligungsmöglichkeiten an der Projektentwicklung
News
BMW Group, LOTHER und German eFuel One unterzeichnen LOI zur geplanten Nutzung von eFuels als First Fill ab 2028
Bildnachweis © German eFuel One
German eFuel One beim 24h-Rennen
Bildnachweis © German eFuel One
Christian Hanke zum Geschäftsführer von German eFuel One ernannt
Zum 1. November 2024 übernimmt Christian Hanke die Geschäftsführung der German eFuel One GmbH. Der 47-Jährige bringt langjährige, internationale Erfahrung im Energiesektor mit einem besonderen Fokus auf die Energiewende mit. In seiner neuen Rolle wird er den Aufbau der ersten
eFuels-Produktionsanlage in Niedersachsen vorantreiben.
Bilder © Uwe Klössing | Ben Schulz & Partner AG
News
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CHRISTIAN HANKE
Geschäftsführer




